Mitgliederversammlung
Rückblick auf die Mitgliederversammlung vom 24. November 2011
11. Dezember 2011 von Patricia Janßen

Herr Robert Dunkmann begrüßte als 1. Vorsitzender die anwesenden Mitglieder, stellte die ordnungsgemäße Ladung fest. Es gab seitens der Anwesenden keine Ergänzungswünsche zur Tagesordnung, die Beschlussfähigkeit wurde festgestellt.

Es schloss sich der Tätigkeitsbericht des Vorstandes an.

Herr Dunkmann berichtete über das zurückliegende Kindertagesstättenjahr und die vorrangigen Themenschwerpunkte. Die Vorstandsarbeit umfasste in erster Linie den Krippenanbau, die erfolgreiche Eröffnung und Einweihung selbiger sowie sehr viele Personalentscheidungen mit zum Teil sehr unbefriedigenden Vorstellungsgesprächen, die durch Erweiterungen aber auch durch Arbeitsplatzwechsel erforderlich wurden.
Für die räumliche Erweiterung gelang es einen Zuschuss für die weiteren Räume im Anbau zu erhalten, der aber erst in den kommenden Tagen angewiesen werden wird.
Den Mitstreitern im Vorstand, die Herr Dunkmann namentlich und mit ihren verantwortlichen Aufgabenbereichen im Vorstand vorstellte, dankte er für die überaus harmonische, vertrauensvolle und engagierte Zusammenarbeit. Der Vorstand arbeitet zielgerichtet und vorbildlich an der Zukunftsausrichtung der Einrichtung, denn es ist seine ihm originäre Aufgabe, die Kindertagesstätte für die nächsten Jahre gut aufzustellen. Dies ist in den zurückliegenden Jahren sehr erfolgreich gelungen.
Herr Dunkmann bedankte sich für die Aufmerksamkeit der Zuhörer und gab das Wort an die Einrichtungsleitung, deren Tätigkeitsbericht sich wie folgt anschloss (es gilt das gesprochene Wort):

Herzlichen Dank für Ihr zahlreiches Erscheinen, ich möchte Ihnen an dieser Stelle gerne einen Rückblick auf die wesentlichen Ereignisse des aufregenden, zurückliegenden Kitajahres geben.

Die Kooperation mit der benachbarten Grundschule konnte ausgebaut werden. Beginnend mit einer gemeinsamen Supervision beider Kollegien konnten regelmäßige Treffen für die Bereiche Kindergarten-Grundschule, Hort-Grundschule, der Kollegien zu Gesamtdienstversammlungen und, eher unregelmäßig, der Leitungen initialisiert werden. Daraus hat sich auch die Teilnahme an einem monatlichen gemeinsamen Morgenkreis der zukünftigen Grundschüler mit den Grundschulklassen entwickelt, darüber hinaus durfte die Kita mit den älteren Kindern am Zirkus Buratino mitwirken und die Mini-Phänomenta-Stationen konnten nicht nur erforscht sondern z. T. mit Hilfe beider Elternschaften nachgebaut werden, sie stehen in der Pausenhalle der GS zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung. Dafür ein herzliches Dankeschön an alle aktiven Bau-Paten.

Unsere Krippe konnte mit beachtlicher Unterstützung der Stadtverwaltung als einzige Auricher Krippe mit den von uns favorisierten Kameleon-Einbauten ausgestattet werden. Diese zeichnen sich durch besondere, gebaute Pädagogik aus, die viele "Nachbauten" vermissen lassen. Die Firma Kameleon verfügt hier über langjährige Erfahrungen in Hamburger Kitas und vor allem über viel fachliches Knowhow von Pädagogen, Tischlern und Praktikern. Ich lade Sie herzlich ein, sich im Anschluss an diese Versammlung selber einen Eindruck zu verschaffen. Wir sind sehr froh, diese Einbauten erfolgreich beworben zu haben und möchten in den kommenden Jahren gerne auch die anderen Gruppenräume entsprechend umstrukturieren. Die Krippe wurde nach neuesten Erkenntnissen auch aus der Reggio-Pädagogik eingerichtet, so haben wir beispielsweise die Idee der speziellen "Sandtischfüllung" von unseren Studienreisen in Italien mitgebracht, aber auch an vielen anderen Stellen wertvolle Akzente setzen können, die der gewählten Krippenausstattung den Aufforderungscharakter verschafft, der für unsere Jüngsten jeden Krippentag zu einem besonderen Erlebnis werden lässt.

Auch auf dem Außengelände konnten wir mit großer Unterstützung der Stadt Aurich unsere Wunschausstattung verwirklichen und sind mit dieser Ausstattung ebenfalls die erste Kita in unserer Region, die mit diesen besonders hochwertigen weil pädagogisch wertvollen Bauten ausgestattet wurde. Dabei steht die Vielfalt an Kleingeräten keineswegs im Widerspruch zu den großen Podest-Landschaften in den Innenräumen, beide Planungen sind aus pädagogischen Gründen zweckentsprechend und für eine fordernde und fördernde Entwicklung Kinder umgesetzt worden, gerne können Sie zu den widersprüchlich erscheinenden Hintergründen in einem persönlichen Gespräch nähere Informationen erhalten. Die Vorarbeiten leistete hier die Stadt Aurich, auch indem sie zur schnelleren Nutzbarkeit einen Rollrasen anlegte, schon einen Teil der gewünschten Schattenspender, Büsche und vor allem der Hecke pflanzte und die gepflasterte Fahrbahn anlegen ließ. Vor allem die Hecke ist atmosphärisch von besonderem Interesse, wir sind sehr dankbar, dass hier kein Zaun aufgestellt werden musste. Für diese vielen Akzente, besonderen haptischen und handschmeichelnden Materialien, Einbauten und den Blick auf die Bedürfnisse der Kinder haben wir breite Anerkennung geerntet.

Dozenten, Referenten, die pädagogische Fachwelt, Eltern, Kinder, andere Einrichtungen aber auch die Auricher Politik und die Stadt Aurich, waren und sind für diese an neuesten Erkenntnissen ausgerichtete Ausstattung voll des Lobes.
Selbst das Niedersächsische Kultusministerium fasst das erzielte Ergebnis unser Krippe folgendermaßen in Worte: "Damit setzen Sie für diese Region Maßstäbe! Wir hoffen sehr, dass diese Ausstattung und Einrichtung den Maßstab für viele weitere Krippen dieser Region setzt und entsprechend umgesetzt wird." Mit solch umfassender Anerkennung gratulierte uns die Fachaufsicht des Kultusministeriums und spendete uns ihrerseits große Zustimmung für die gelungene Planung und Umsetzung dieser unserer wertvollen pädagogischen Schwerpunkte. Auf diese breite und fachlich wie pädagogisch herausragende Anerkennung sind wir und dürfen wir alle, sehr, sehr stolz sein. Uns zeigt dies einmal mehr, wir haben gut geplant und umgesetzt.

Unser Dank gilt deshalb auch an dieser Stelle der Stadtverwaltung, der Stadt Aurich und den politischen Fraktionen, die uns sehr engagiert unterstützt haben, die für die wichtigen finanziellen Voraussetzungen Sorge trugen und stets ein offenes Ohr für unsere Anliegen hatten.

Dem Niedersächsischen Kultusministerium danken wir gleichermaßen für die tatkräftige Unterstützung und fachliche Beratung.

Viele Ideen für diese beispielhafte und zukunftsorientierte Ausstattung und Einrichtung haben wir von zahlreichen Hospitationen in vom Kultusministerium empfohlenen Einrichtungen, aber auch von unseren Studientagen im Ausland und aus der Europafortbildung einbringen können. Das Ergebnis lässt sich auch und vor allem aus fachlich fundierter Sicht als ausgesprochen gelungen skizzieren.

Und dass sich unsere Visionen erfüllt haben, erleben wir tagtäglich im Miteinander. Unser Ziel war unter anderem, dass auch Einzelkinder geschwisterähnliche Erfahrungen erfahren können. Bereits nach sehr kurzer Zeit wurde deutlich, dass dieses Ziel mehr als erreicht ist. Unsere Hortkinder sind gerne "große Geschwister" in der Krippe, ebenso wie sie gerne noch in den Kindergarten zurückkehren. Krippenkinder gehen auf Erkundung in den Kindergarten, ebenso wie Kindergartenkinder gerne in den Hort hinein schnuppern und umgekehrt. Ein großer Gewinn ist dabei auch die räumliche Nähe zur Grundschule, denn heute gelingt endlich das, was wir uns all die Jahre zuvor für Familien gewünscht haben. Alle Kinder einer Familie können bis zum Ende der Grundschule unter einem Dach und in der direkten Nähe zu den Geschwistern betreut werden (, vorausgesetzt unsere Plätze reichen aus, was derzeit leider noch nicht in dem Umfang gelingt, wie wir uns das wünschen würden).

Unser "Haus für Kinder" stellt das bedarfsorientierte Betreuungsmodell der Zukunft dar, es stößt dafür in vielen Bereichen und auf diversen Ebenen auf breite Anerkennung.

Auch darüber hinaus ist es uns in der Kita gelungen, neue Ideen umzusetzen. In der Ganztagsgruppe wie auch im Hort kommen erstmals Klapptische zum Einsatz, diese bieten außerhalb der "Tischzeit" (hochgeklappt) viel Platz für Bewegung. Des Weiteren sind die Hocker in der Ganztagsgruppe nicht nur ein Hingucker, sondern sorgen unter ergonomischen Gesichtspunkten für eine automatisch aufrechte und rückengerechte Sitzhaltung. Den Hort durften wir bedarfsentsprechend zum Sommer wieder auf 40 Plätze aufstocken, so dass hier nicht nur - wie lange erwartet - ein neuer Bodenbelag im ehemaligen Klassenraum verlegt werden konnte, sondern auch Mobiliar ergänzt werden durfte, an der weiteren Ausstattung und altersentsprechenden Gestaltung arbeiten wir.

Im Kindergartenbereich konnte mit finanzieller Unterstützung der Stadt Aurich die baubedingt abgängige und nicht mehr passende Garderobe durch eine neue ersetzt werden und für die neuen Räume wurde ein zweckentsprechender Zuschuss gewährt, so dass auch diese neu gewonnenen Räume ausgestattet werden konnten.

Aktuell verfügen wir über 180 Betreuungsplätze an unseren zwei Standorten, diese sind mit Ausnahme von einem Vorm.-Platz in Extum sowie von vier Hortplätzen alle belegt. Für die Krippe stehen zum kommenden Sommer aktuell weit mehr als 40 Anmeldungen 12 frei werdenden Plätzen gegenüber. Auch der Kindergarten und Hort sind voraussichtlich bereits ausgebucht.

Auf der zurückliegenden Beirats-Sitzung konnten wir für die Fortsetzung unserer beliebten Kita-News einen Vater gewinnen, damit gibt es demnächst auch wieder diese Kurzinformationen.

Unser Modellprojekt zur Sprachkultur in der Kita mit der Uni Osnabrück und Fachhochschule Emden geht zeitnah zu Ende. Letzte Sprachentwicklungs-Tests und Videoaufnahmen finden noch statt, danach erwarten wir gespannt das Ergebnis, denn wir sind sehr neugierig, ob wir den offenen Fragestil schon ausbauen konnten und ob Veränderungen im Sprachverhalten erkennbar sind - in Form von einer intensiveren Kommunikation und einer bedeutsamen Wortschatzerweiterung.

Aktuell starten wir aber bereits in ein neues Modellprojekt mit der Fachhochschule und Fachschule in Emden zur "Professionalisierung zukünftiger und gegenwärtiger pädagogischer Fachkräfte". Wir waren nach Wegfall einer anderen beteiligten Einrichtung der Wunschpartner der Fachschule. Im Rahmen dieses Modellprojektes geht es um die Vernetzung von Ausbildung und Kita und die Einrichtung von Lernwerkstätten zu den Bereichen Literacy und/oder Atelier.

Diverse Fortbildungen haben uns auch fachlich unterstützt. So haben wir eine hausinterne Fortbildung zur Raumgestaltung "Raumgeist - der Raum als dritter Erzieher" umgesetzt, die uns viele wertvolle Aspekte und Hinweise für die zielgerichtete Umgestaltung offenbarte, denn auch Kinder brauchen eine schöne Atmosphäre und Räume die für sie auf Augenhöhe eingerichtet sind. Alles in allem führen uns auch diese Inhalte immer wieder zu der seit langem in unseren Fokus geratenen Reggio-Pädagogik, die in so vielen Bereichen immer wieder ins Zentrum rückt.

Bereits in der Bauzeit war eine große Portion Kampfgeist erforderlich um die vielen liebevollen Details und Feinheiten umgesetzt zu sehen. Jetzt erst wurde z. B. auch der lange Zeit strittige Fluchttürterminal in zweckmäßiger Form umgesetzt, dieses Thema hat Zeit und Nerven gekostet, die rückblickend verzichtbar gewesen wären, wenn die Planer zu einem früheren Zeitpunkt genauer hingehört hätten. An der Beseitigung diverser Baumängeln arbeiten wir immer noch! Gerade heute wurde noch eine seit Jahren erforderliche Brandschutzverglasung eingebaut, für den Ersatz haben wir lange gekämpft, denn die Fenster sollten stattdessen zugemauert werden. Es ist nicht immer einfach, die gesteckten Ziele zu erreichen, aber wie sie sehen können, bleiben wir beharrlich am Ball.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Familien, Freunden und Besuchern, dafür bedanken, dass Sie die umfangreichen Einschränkungen während und auch nach der Bauzeit mit so großer Geduld ausgehalten haben, denn es waren doch viele Wegmarken dabei, die uns allen doch unermesslich viel Geduld abverlangte. Danke für Ihr Vertrauen und Ihre Stärke in diesen sehr stürmischen und zeitweise sehr schweren Zeiträumen.

Wir blicken im zurückliegenden Jahr auch durch personelle Engpässe auf schwierige Zeiten zurück, die unsere Fachkräfte und das Team sehr engagiert und flexibel aufgefangen haben. Dafür möchte ich allen Fachkräften meinen ganz besonderen Dank aussprechen, denn ohne euren unermüdlichen Einsatz, die gruppenübergreifenden Hilfseinsätze und Unterstützungen und euer einbringen eurer vielseitigen und sehr individuell vorhandenen, euch auszeichnenden Stärken, wäre mancher Vertretungseinsatz nicht gelungen und die Sicherstellung der Betreuung unvergleichich schwieriger gewesen. In Zeiten akuten Fachkräftemangels hat nahezu Jede(r) für Jede(n) eingestanden, das zeichnet dieses Team in besonderem Maße aus. Ein großes Dankeschön dafür an euch alle.

Nun kommen wir zu einer Vielzahl sehr angenehmer Ereignisse, für die ich sowohl im Namen der Kita aber auch meinen sehr persönlichen Dank aussprechen möchte:
  • In Extum konnten wir im Frühjahr mit finanzieller Unterstützung der Firma Fielmann erneut (wie bereits im Herbst 2010 in Haxtum) eine Baumpflanzaktion umsetzen - Fielmann pflanzt jedes Jahr für jeden Mitarbeiter einen Baum. Herzlichen Dank der Fielmann "Pflanz´mich" - Aktion, Herrn Erhardt als Niederlassungsleiter in Aurich, der Neermorer Gartenwelt, namentlich Herrn Klock, sowie allen tatkräftigen Helfern.
  • Der OOWV spendete für unseren Eingangsbereich einen hochwertigen Trinkbrunnen. Die umgebenden Schneckenmosaike puzzelte Familie Lambrecht und Alwin Hippen brachte diese fachmännisch an die Wand - auch Ihnen allen ein herzliches Dankeschön.
  • In einer unvergleichlichen, noch nie dagewesenen Aktion - zumindest in den mehr als 22 Jahren meines Wirkens für diese Kita - haben die Krippeneltern etliche Spendengelder gesammelt (bei Firmen und auf dem Geranien-Markt) um unseren zweiten Krippenbus zu finanzieren. Dazu war ein Geldbetrag zu mindestens 50% des Anschaffungspreises vorgegeben (ein Krippenbus kostet ca. 1400.-€), den Rest konnte der Verein beisteuern. Unglaublich, es wurde weitaus mehr, die Krippe hat längst ihren zweiten Krippenbus und darüber hinaus blieb noch genügend Geld für weitere Ausstattungsgegenstände für die Krippe übrig. Ein ganz herzliches und anerkennendes Dankeschön an die zahlreichen SpendensammlerInnen, für ihr beeindruckendes Engagement und die Beharrlichkeit.
  • Für die wundervoll handschmeichelnde Steinmetzarbeit in unserer Krippe ein sehr herzliches Dankeschön an Herrn Clemenz-Weber, dieses Schneckenhaus ist nicht nur ein haptischer sondern auch ein optischer Genuss und regt zum "begreifen" an.
  • Aufrichtigen Dank an die Familien Dorenbusch u. Südhoff-Bruns für ihre Sofa-Spenden, die für unsere Hortkinder eine wertvolle und ansprechende Ergänzung der Ausstattung bedeuten.
  • Ein herzliches Dankeschön an einen Spender, der anonym bleiben möchte, für die großzügige finanzielle Unterstützung bei der Einrichtung und Ausstattung der im Aufbau befindlichen Wortwerkstatt - auch diese dürfen sie zum Sitzungsende gerne, soweit möglich, anschauen.
  • Ein ausnehmendes Dankeschön an den Spender des Umdruckers/ Blaudruckers für unsere Wortwerkstatt - im Rahmen eines Presseartikels, der mit Spenden-Wünschen endete, erhielten wir bereits am frühen Morgen einen freundlichen Anruf, mit der zunächst ungläubigen Frage: "Wollen sie sowas wirklich haben?" Unsere Begeisterung für diesen Schatz und die Freude des Spenders über die weitere und damit neuerliche Verwendung seines alten Gerätes waren unbeschreiblich groß.
  • Ein beeindrucktes Dankeschön auch an die Ubbo Emmius Klinik, für die Spende eines ebenfalls unsererseits gesuchten und sehr begehrten Röntgenbildbetrachters, diese Geräte haben wir ebenso in Reggio-Einrichtungen wie auch auf Fortbildungen kennen- und schätzen gelernt, die Freude über diese Spende des ausgemusterten, weil in Kliniken und Praxen nicht mehr zeitgemäßen, Apparates ist riesig. Einen geeigneten Platz wird dieses sehr schwere Gerät zeitnah erhalten. (Ebenfalls Spenden-Wünsche)
  • Herzlichen Dank an Familie Pansegrau für die Spende von realen und damit vom Spielwert her unvergleichlichen Baustellen-Utensilien, wir freuen uns über zwei richtige Bauleuchten und zehn Pylonen.
  • Ein Antrag bei der Bingo Umweltstiftung Niedersachsen war erfolgreich, zwar erhielten wir keine Gelder für einen ebenfalls beantragten Wasserlauf an der Wasserpumpe, gleichwohl war Marions Antrag auf Finanzierung des Baus einer Kräuterspirale von großem Erfolg gekrönt. Die Umweltstiftung übernahm die Kosten, Firma Klock den fachgerechten Aufbau, herzlichen Dank unserer engagierten Marion Thiet.
Darüber hinaus gab es auch aus dem Auricher Jugend-, Sport- und Sozialausschuss gute Nachrichten, denn alle Auricher Horte betreuen nunmehr ausschließlich ihre eigenen Gruppenkinder. Nach Rücksprache zu den gesetzlichen Grundlagen stellte sich heraus, dass ein "auffüllen" der Gruppen mit einrichtungsfremden Kindern nicht nur in den Ferien das Erlöschen der Betriebserlaubnis zur Folge hätte - die Stadt Aurich bietet nun in den Schulferien eine Ferienbetreuung für die Schulkinder im JUZ an, die außerhalb der Ferien keinen Hort besuchen, oder deren Hort/ Einrichtung gerade Betriebsferien hat. Dadurch können unsere Gruppen die Ferien frei planen und gestalten, die Kinder dürfen in ihrer Gruppenkonstellation verbleiben, das ist ein großer Gewinn für alle Horte ' für Geschwisterkinder unserer Kita bleibt dies uneingeschränkt bedauerlich, diese Regelung gilt aus gesetzlichen Gründen ausnahmslos, dafür bitten wir um Verständnis.

Das Zusatzkraftmodell in den Gruppen wurde verlängert und in den Krippengruppen kommt nach umfangreichen Berechnungen und Verhandlungen in erheblichen zeitlichen Umfang eine Drittkraft zum Einsatz, auch dafür herzlichen Dank. Beide Modelle sind zunächst bis zum 31.12.2012 befristet, die Fortsetzung ist aber durchaus erstrebenswert und politisch gewollt.

Mit großem persönlichem Engagement hat unsere ehemalige Fachkraft Dorothée Rückert die Extumer Einrichtung zur Auszeichnung zum "Haus der kleinen Forscher" geführt. Dafür mussten 20 Experimente und zwei Projekte dokumentiert und mit dem Antrag zur Auszeichnung eingereicht werden. Seit dem 10. Oktober 2011 ist Extum die vierte Auricher Einrichtung die sich über diese Auszeichnung freuen und diese auch am Gebäude anbringen darf. Ein sehr herzliches Dankeschön an unsere langjährige Wegbegleiterin Dorothée Rückert.

Die Auricher Horte haben in einem Fußballturnier einen vom Bürgermeister gesponserten Pokal ausgespielt. Unsere Kindertagesstätte darf diesen Pokal bis zum nächsten Turnier behalten. Zukünftig wird es jährlich ein Turnier geben. Wölfe und Adler waren dank des sehr fundierten Trainingseinsatzes von Volker bestens vorbereitetet und gewannen, dafür auch an Volker ein großes Dankeschön und einen herzlichen Glückwunsch den erfolgreichen SpielerInnen.

Der Verein Lesetoll bat im Rahmen der Auricher Kinder- und Jugendbuchmesse zur "Erfindung" von Phantasietieren. Leider sind diesem Aufruf nur wenige Einrichtungen gefolgt. Die Füchse haben für ihren Buchkaukäfer einen wertvollen Preis erhalten und unsere Bücherei um 26 Bücher bereichert, herzlichen Dank auch an die Organisatoren von Lesetoll e. V.

Am 1. Dezember 2011 steht die Nachprüfung für das vom Landkreis Aurich verliehene Gütesiegel in Extum an. Im ersten Anlauf wurden der Extumer Einrichtung die Punkte für den naturnahen Garten nicht anerkannt - dabei waren wir die erste Kita mit Naturgartenkonzept -, so dass wir mit wenigen Punkten am Gütesiegel vorbeischrammten. Wir sind sehr zuversichtlich, dass es im zweiten Anlauf gelingt, auch unsere kleine Extumer Einrichtung auszuzeichnen.

Bei so vielen tollen Spenden und Ereignissen, bleiben aber immer noch Wünsche offen. Für unser Elterncafe in Haxtum suchen wir noch einen kleinen Schrank, gerne auch etwas Älteres, Antiquiertes. Ohnehin würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns ansprechen, bevor sie etwas entsorgen oder verschenken, denn nach wie vor bringen Antiquitäten und echte Requisiten eine beeindruckende Atmosphäre, echtes Flair und vor allem authentische Lebenswelten in den Kita-Alltag. Sprechen Sie uns also gerne an, bevor Sie, Freunde, Verwandte oder Bekannte den Container bedienen. Wir suchen immer auch Requisiten wie Hüte, Kleider, Stöckelschuhe in kleinen Größen, Hand- wie Aktentaschen und dergleichen mehr, denn auch das Rollenspiel wird mit echten Erwachsenengegenständen unermesslich reicher, interessanter, realer und erhält diesen unvergleichlichen Lebensweltbezug, den nachgeahmte Requisiten und Utensilien nie erreichen.

Ein großer Herzenswunsch, wenn nicht sogar der größte Wunsch überhaupt, ist die Einrichtung einer einrichtungseigenen Kochküche. Das gelieferte Essen ist oft zu lange unterwegs und schon nachgegart. Gerne würden wir eine Küche einrichten, in der täglich und kindgerecht frisch gekocht wird, mit der Kindern die sinnliche Erfahrung, das Mittagessen schon am Geruch erkennen und mit Vorfreude erwarten zu können - bekannt aus eigenen Kindheitserfahrungen -zurück gegeben wird. Unsere Vision ist eine zeitnahe Umsetzung dieses Ziels, wir werben für Unterstützer wie vor allem Sponsoren und sind auch für Ihre Ideen und Ihren Beitrag dankbar. Gerne würden wir jeweils "gruppenweise" frisch kochen. Diese Vision soll Wirklichkeit werden.

Zum Schluss meines Jahresrückblickes möchte ich mich noch mal sehr herzlich bei allen Familien bedanken, die uns so tatkräftig und vielfältig unterstützt haben, sei es bei Festen und Garteneinsätzen, beim Spendengelder sammeln und vielem mehr. Dankeschön Ihnen allen.

Noch einmal ein sehr herzliches Dankeschön an das Mitarbeiterteam, für ein tolles Jahr, eure unermessliche Geduld in schwierigen Zeiten, euer großes Engagement weit über das Übliche hinaus und euren flexiblen Einsatz. Ohne euch wäre vieles schwer möglich und manches unmöglich gewesen, danke für eure Hingabe und die vielen kleinen und großen kurzfristigen Feuerwehreinsätze, ohne die vieles nicht funktioniert hätte.

Ein sehr herzliches Dankeschön an unseren Vorstand, der die Geschicke der Kita mit großem persönlichen Engagement lenkt und leitet, der Fachkräften und Mitarbeitern ein hohes Maß an Wertschätzung entgegenbringt und mit dem passenden Augenmaß seine verantwortliche Arbeit zum Wohle der Kita wahrnimmt und ausfüllt. Für dieses persönliche Engagement und die ungezählte Familienzeit, die hier zielgerichtet und zum Wohle aller in die Kita investiert und damit den eigenen Familien "weggenommen" wird, ein außerordentliches Dankeschön an euch und eure Familien. Ich persönlich empfinde die Zusammenarbeit als sehr bereichernd.

Zum Abschluss sage ich Ihnen allen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Ich bin jedes Jahr wieder aufs Neue beeindruckt, wie umfangreich der Jahresrückblick ausfällt. Mit den aktuellen Erkenntnissen aus der Hirnforschung und unseren weitreichenden neuen Zielen aus Fortbildungen und den abzuleitenden Erkenntnissen dürfen Sie auch zukünftig erwartungsvoll mit uns gemeinsam in die Zukunft blicken (oder wie heute rückblicken) - getreu unserem Motto:

Immer in Bewegung Richtung Zukunft!

Herzlichen Dank!


An den Tätigkeitsbericht, der einen Einblick in die Vielfalt der Aktivitäten der gesamten Kita gab, schloss sich der erste Vorsitzende noch mal an. Er bedankte sich für den umfassenden Bericht, der ein mal mehr aufzeige, wie sich die Einrichtung fortentwickle. Er sprach der Einrichtungsleitung einen ganz besonderen Dank aus, denn was diese Kindertagesstätte auszeichne und die zukunftsfähige Fortschreibung der Inhalte und Ziele anbelange, sei es vor allem Frau Janßen, auch Frau Thiet und den übrigen Kräften, aber in erster Linie Frau Janßen zu danken, dass diese Kita sich zu dem entwickelt habe und auch weiterhin entwickle, was sie heute auszeichne. Er sprach Frau Janßen direkt an und bat sie sich dieses weit über das übliche Maß hinausgehende Engagement zu bewahren und auch weiterhin mit so viel Herz und Hand zum Wohle dieser Kita und ihrer Nutzer zu wirken.

An diesen Dank schloss dich der Tätigkeitsbericht des Kassenwartes an:

Herr Tonn als Kassenwart erläuterte den Haushalt des Vereins und bestätigte die Prüfung der Kasse und die festgestellte ordnungsgemäße Kassenführung. Frau Reinhardt (und Frau Döbel-Geiken/ nicht anwesend) als Kassenprüferinnen konnten diese Angaben einer sehr ordentlichen und strukturierten Kassenführung bestätigen, die Kasse wurde am 21.11.2011 geprüft, es gab keine Beanstandungen.

Nach den Tätigkeitsberichten wurde dem Vorstand bei einer Enthaltung Entlastung erteilt.

Nun standen Vorstandswahlen zum 2. Vorsitzenden und Kassenwart für Rechnungswesen an. Herr Tonn erklärte, dass er diese Arbeit gerne abgeben möchte, da seine Kinder der Einrichtung längst entwachsen seien und damit andere private Aufgaben in den Fordergrund rücken. Herr Probol (2.Vorsitzender) erklärte, dass er diese Arbeit gerne weiterführen würde. Er unterstrich als 2. Vorsitzender das zurückliegende arbeitsintensive Jahr - eine umfassende Planung und Umsetzung qualitativ hochwertiger Fortbildungen sei in Zusammenarbeit zwischen ihm, dem RPZ und der Einrichtungsleitung und mit Hilfe verschiedener Fortbildungsträger mehr als gut gelungen. Daran würde er gerne weiter anknüpfen und sich noch zeilgerichteter im Personalbereich einbringen.

Herr Probol stellte sich zur Wiederwahl. Als Kassenwart wurde Herr Derk Rewerts vorgeschlagen. In einer offenen Wahl wurden beide einstimmig gewählt und nahmen die Wahl an.

Zu neuen KassenprüferInnen wurden Bianca Gökce und Matthias Lux ebenfalls einstimmig gewählt.

Es folgte der Punkt Verschiedenes, die anwesenden Mitglieder nutzten die Gelegenheit Fragen zu stellen:

Auf Nachfrage erklärte Herr Dunkmann, dass die Frage der Neubesetzung im Hort noch nicht offen beantwortet werden könne, da es Wünsche gäbe, die Personalie der neuen Gruppenleitung aber geklärt sei.

Auf die Frage nach der zukünftigen Fachqualifikation in der Krippe antwortete Frau P. Janssen, dass die Kleinkindqualifikation keine gesetzliche Vorgabe sei. Es gäbe interessierte Mitarbeiterinnen deren Fortbildungswünsche Thema der kommenden Vorstandssitzung sein würden.

Auf die Problematik fehlenden Personals angesprochen, berichtete Frau P. Janssen, dass dieses Problem auch schon im Arbeitskreis der Kita-Leitungen sowie mit den Lehrkräften der Fachschule für Sozialpädagogik erörtert werden konnte und im zeitigen Frühjahr an die politischen Gremien herangetragen werden solle.

Fr. Hardy bot für das Frühjahr 2012 an, die DIN ISO (9001) Qualifikation für Kitas vorzustellen. Sie wird diesbezüglich auf den Vorstand und die Einrichtungsleitung noch einmal zukommen.
Frau P. Janssen erläuterte dazu, dass die Kita (alle Fachkräfte) aktuell ein pädagogisches Handbuch erarbeite, um einrichtungsspezifische Grundlagen zu verankern. Die umfangreichen Kosten der QM DIN ISO würden grundsätzlich nicht als Kosten anerkannt und seien zudem aktuell für Kitas immer noch fragwürdig, da sie Abläufe zu sehr "knebeln", diese Verfahren wurden orginär für Wirtschaftsbetriebe entwickelt.

Auf die häufigen Personalwechsel (5) der Ganztagsgruppe im zurückliegenden Jahr und den damit verbundenen Problematik für die Kinder erging der Vorschlag Frau M. Thiet (stellv. Einrichtungsleitung), die Gruppenstunden zu erhöhen um Personalengpässe aufzufangen.
Frau P. Janssen erklärt, dass der leitungsgebundene Stundenschlüssel zu hoch sei um dies ohne Gefährdung der zwingend erforderlichen Betriebserlaubnis umzusetzen.

Herr Dunkmann erläuterte noch einmal die Problematik der Personalsuche. Es entstand eine Diskussion über die aktuelle Situation um den Fachkräftemangel am Arbeitsmarkt.

Da keine weiteren Fragen mehr gestellt wurden und auch keine Kenntnisgaben mehr vorlagen, bedankte sich der 1. Vorsitzende bei den erschienenen Mitgliedern und schloss die Versammlung um 21:30 Uhr.