Kindertagesstätte Upstalsboom e.V. - Geschäftsordnung des Vorstands


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    Diese Geschäftsordnung gilt für den laut Satzung gewählten Vorstand und alle weiteren Teilnehmer einer Vorstandssitzung.

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    Eine Vorstandssitzung kann nur von dem 1. Vorsitzenden, bei Vertretung durch den 2.Vorsitzenden einberufen werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn zu Beginn der Sitzung mindestens die Hälfte aller Vorstandsmitglieder anwesend ist.
    Die Sitzung soll möglichst eine Dauer von 3 Stunden nicht überschreiten.

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    Zu einer Vorstandssitzung werden alle Vorstandsmitglieder und die Einrichtungsleitung eine Woche vorher schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung eingeladen.
    In begründeten Eilfällen kann dies kurzfristig und formlos telefonisch geschehen.
    Der Vorstand tagt an einem festgelegten Tag im Monat.
    Der erste Vorsitzende hat den Vorstand einzuberufen, wenn 2/3 der Vorstandsmitglieder dieses unter Benennung des Tagesordnungspunktes verlangen.

    3a
    Der Vorstand kann Mitgliedern die sich für die Belange des Kindergartens besonders verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern oder auch Ehrenvorsitzenden benennen. Ehrenmitgliedern und Ehrenvorsitzende dürfen einen Mitgliedsbeitrag entrichten,sind aber grundsätzlich ehrenhalber befreit.

    Zum Ehrenmitglied wird ein Mitglied nach 15 Jahren ununterbrochener Mitgliedschaft im Verein, nach 6 Jahren aktiver Mitgliedschaft im Vorstand, oder wenn besondere Verdienste Anerkennung finden sollen.

    Der Ehrenvorsitz bleibt Mitgliedern vorbehalten die sich im Vereinsvorstand und für die Kindertagesstätte überdurchschnittlich eingesetzt haben und dafür eine besondere Ehrung erhalten sollen.

    Ehrenvorsitzende können an den Vorstandssitzungen beratend teilnehmen. In Absprache erhalten sie eine Einladung zu den Sitzungen. Damit besteht die Möglichkeit dem Vorstand auch weiterhin beratend zur Seite zu stehen.

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    Die Einrichtungsleitung darf im Einvernehmen mit dem Kassenverwalter und dem ersten Vorsitzenden einen Betrag von 400 für bestimmte Anschaffungen ohne vorherige Genehmigung durch den Vorstand ausgeben, dieses ist unter TOP 6 nachträglich zu genehmigen.

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    Folgende Punkte sind grundsätzlich aufzuführen:

    1. Feststellung der Beschlussfähigkeit
    2. Änderung der Tagesordnung
    3. Genehmigung des Protokolls der letzen Vorstandsitzung(Abstimmung)
    4. Aufnahme/ Austritte/ Stand von Mitgliedern (Kenntnis)
    5. Aufnahme/Austritte von Kindertagesstättenkindern (Kenntnis)
    6. Stand/Besondere Einnahmen und Ausgaben der Kasse (Kenntnis)

    6
    Abstimmungsanträge von Vorstandsmitgliedern zu Tagesordnungspunkten sind jederzeit möglich. Über den Antrag ist abzustimmen.

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    Kontovollmacht haben der Kassenverwalter Rechnungswesen, der Kassenverwalter Personalewesen und der erste Vorsitzende.

    7a
    Die Kassenverwalter führen nach den Neuwahlen das angefangene Geschäftsjahr zu Ende. Die neu gewählten Kassenverwalter beginnen ihre Tätigkeit grundsätzlich am 01.01. des neuen Kalenderjahres. Bis zu diesem Übergabetermin bleibt das Stimmrecht beim scheidenden Kassenverwalter, der neu hinzukommende Kassenverwalter kann bis dahin beratend an den Sitzungen teilnehmen.

    7b
    Für alle weiteren neu vergebenen Vorstands-Ämter erfolgt die Geschäftsübergabe auf einer umgehend einzuberufenden 1.Sitzung nach den Neuwahlen.

    8
    Von jeder Vorstandssitzung ist vom Schriftführer ein Ergebnisprotokoll zu fertigen. Hierfür sind Anfang und Ende der Sitzung, Anwesende sowie die gefassten Beschlüsse festzuhalten. Das Protokoll ist spätestens eine Woche vor der nächsten Vorstandssitzung den Vorstandsmitgliedern zu übersenden. Sollte der Schriftführer verhindert sein, ist einer der anderen Anwesenden vom 1.Vorsitzenden zu bestimmen.

    9
    Über den Inhalt, sowie die Tagesordnung und alles Geschriebene und Gesprochene einer Vorstandssitzung ist absolutes Stillschweigen gegenüber Dritten zu bewahren.
    Dieser Paragraph gilt für alle Personen, die an einer Vorstandssitzung teilnehmen. Sie sind auf diesen Punkt hinzuweisen. Mit Erhalt dieser Geschäftsordnung ist dieses geschehen.

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    Mitglieder des Vorstandes dürfen bei Angelegenheiten nicht mit abstimmen, wenn die Entscheidung ihnen selbst, ihren Ehegatten (Lebensgefährten), ihren Verwandten oder Verschwägerten einen besonderen Vorteil oder Nachteil bringen kann. Dies gilt nicht, wenn sie an der Entscheidung als Mitglied des Vereins teilnehmen und die gemeinsamen Interessen des Vereins berührt werden. Wer annehmen muss, nach den o.a. Vorschriften an der Abstimmung gehindert zu sein, hat dies vorher mitzuteilen. Über die Befangenheit entscheidet der Vorstand.

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    Die Änderung dieser Geschäftsordnung kann nur mit 2/3 Mehrheit des vollständigen Vorstands beschlossen werden.

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    Von dieser Geschäftsordnung ist jedem Teilnehmer einer Vorstandsitzung eine Ausfertigung zu übergeben.

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    Diese Geschäftsordnung tritt mit Beschluss vom 11.10.2006 in Kraft und ist Teil der Vorstandsarbeit.